Verletzungen vorbeugen – trainiere wie ein Profi

Besser als jede Nachsorge ist die Vorsorge. Im Profisport schon seit einiger Zeit bekannt und praktiziert, finden Verletzungspräventionsprogramme im Breiten- und Jugendsport leider nicht immer die notwendige Beachtung. Dabei kann man dadurch nachweislich das Risiko für das Entstehen sportartspezifischer Verletzungen reduzieren und so seinen Sport länger gesund genießen. (1-2)

Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, bietet das Oslo Sports Trauma Research Center auf der Webseite http://fittoplay.org Verletzungspräventionsprogramme für eine Vielzahl von Sportarten an – und das alles kostenlos! Die sportartspezifischen Übungen in Videos und PDFs sind selbsterklärend und lassen sich hervorragend ins Warm-up oder Cool down integrieren. Oder du baust gleich eine separate Trainingseinheit in dein Wochenprogramm ein, um dich fit für deinen Lieblingssport zu halten.

Noch komfortabler geht das ganze mit der dazugehörigen „Get Set App“. So kannst du die Videos bequem auf dein Smartphone laden und hast dein Programm immer dabei – auf dem Sportplatz, in die Halle oder im Urlaub.

Die Programme sind jeweils in 3 Stufen eingeteilt. Beginne immer mit der ersten Stufe und gehe erst zur nächsten über, wenn du alle Übungen mit den angegebenen Wiederholungen geschafft hast. Wenn du Fragen zur Integration der Übungen in euren Trainingsplan habt, dann zögere nicht mich zu fragen.

Bleib in Bewegung!

Referenzen

  1. Thorborg K, Krommes KK, Esteve E, et al Effect of specific exercise-based football injury prevention programmes on the overall injury rate in football: a systematic review and meta-analysis of the FIFA 11 and 11+ programmes Br J Sports Med Published Online First: 13 January 2017. doi: 10.1136/bjsports-2016-097066. https://bjsm.bmj.com/content/early/2017/01/13/bjsports-2016-097066
  2. Attar WSAA, Soomro N, Sinclair PJ, et al P-7 Effect of injury prevention programs that include the nordic hamstring exercise on hamstring injury rates in soccer players: a systematic review with meta-analysis Br J Sports Med 2016;50:A35. https://bjsm.bmj.com/content/50/Suppl_1/A35.2

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